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Österreich auf Rang 19 im Global Innovation Index 2025
16. September 2025
Der Global Innovation Index (GII) 2025, der die Innovationsfähigkeit von 139 Volkswirtschaften anhand von 78 Indikatoren bewertet, wird von (1) der Schweiz, (2) Schweden und (3) den USA angeführt. Südkorea erreicht mit dem 4. Rang seine bisher beste Platzierung und punktet insbesondere mit Forscher:innen, F&E-Ausgaben, unternehmensdurchgeführte F&E, Forscher:innen in Unternehmen und PCT-Patentanmeldungen nach Erfinderherkunft punkten. China hat mittlerweile Deutschland verdrängt und ist in der Gruppe der Top 10 angelangt, Hong Kong stieg drei Ränge hoch auf Rang 15.
Österreich hingegen büßt gegenüber dem Vorjahr zwei Plätze ein und liegt nun nur noch auf dem 19. Rang Die höchsten Platzierungen erreicht es in den Bereichen Humankapital und Forschung (9.), Infrastruktur (12.) und Innovationsfähigkeit der Unternehmen (16.). Letzterer misst den Anteil wissensintensiver Beschäftigung, Innovationsvernetzungen (z.B. Universitätskooperationen, Ko-Publikationen) und die Wissensaufnahme (anhand von u.a. IP-Zahlungen, ICT-Dienstleistungen). Die niedrigsten Ränge werden in den Bereichen Marktentwicklung (30.), Kreative Leistungen (23.) und Institutionen, Wissen und technologische Leistungen (21.) erreicht.
Insgesamt hat sich Österreich in den Inputs (2024: 20; 2025: 17) verbessert und in den Outputs (2024: 19; 2025: 21) verschlechtert. Wie schon im IMD Competitiveness Ranking und im European Innovation Scoreboard wird also auch hier die Input-Output-Diskrepanz deutlich. Laut GII produziert Österreich „less innovation outputs relative to its level of innovation investments“ – ein Befund, der sich auch im FTI-Monitor des FORWIT wiederfindet.


