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Österreichs Leistungsfähigkeit in FTI stagniert
10 Oktober 2025
Der FTI-Monitor zeigt seit 2022 eine stagnierende Leistungsfähigkeit des österreichischen FTI-Systems und macht deutlich, dass dies unter anderem auf die wachsende Kluft zwischen steigenden Inputs und kaum wachsenden Outputs – also Innovationsleistung – zurückzuführen ist. Dieses Muster spiegelt sich auch in den wichtigsten internationalen Rankings wider.
Zuletzt hat Österreich im IMD World Competitiveness Index weiter an Plätzen verloren: Lag das Land 2020 noch auf Rang 16, belegt es 2025 nur mehr Rang 26. Im Gegensatz dazu konnten Länder wie Schweden und die Schweiz ihre Positionen halten oder sogar verbessern.
Auch im European Innovation Scoreboard (EIS) zeigt sich eine Seitwärtsbewegung: Österreich zählt zwar weiterhin zur Gruppe der Strong Innovators, liegt heuer aber – wie schon 2020 – wieder auf Rang 8. Die Innovation Leaders punkten insbesondere mit ihren starken Humanressourcen, leistungsfähigen Forschungssystemen, hohem Digitalisierungsgrad und robuster Produktivität.
Ein ähnliches Bild zeigt der Global Innovation Index (GII), der die Innovationsfähigkeit von 139 Volkswirtschaften anhand von 78 Indikatoren bewertet: Österreich ist hier vom 17. auf den 19. Rang zurückgefallen – und damit auf das Niveau von 2020. Bemerkenswert: China hat deutlich aufgeholt und sogar Deutschland verdrängt, sodass es nun erstmals zu den Top 10 zählt – und das trotz seines Status als Volkswirtschaft mit mittlerem Einkommen.
Die Gesamtentwicklung zeigt, dass andere Länder in dieser Zeit massiv aufgeholt und ihre Innovationssysteme dynamischer weiterentwickelt haben als Österreich.

