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Forschung & Entwicklung in Österreich 2026: Finanzierung und Trends

5. Mai 2026

Thomas König &

Sarah Faber

 

Am 23. April 2026 veröffentlichte die Statistik Austria die aktuelle Schätzung der Ausgaben für Forschung und Entwicklung in Österreich. Aus welchen Quellen setzen sich diese Investitionen konkret zusammen und welche Entwicklungen lassen sich bei der F&E-Quote beobachten?

Wie in Darstellung 1 ersichtlich, dominieren zwei Quellen die Finanzierung: Unternehmen tragen 43 % (€ 7,59 Mrd.), der Bund 27 % (€ 4,75 Mrd.). Zusammen stellen sie rund 70 % der gesamten F&E-Ausgaben. Der Anteil der Finanzierung aus dem Ausland beträgt etwa 16 % und stammt überwiegend von internationalen Unternehmen.

Ein von der Statistik Austria eigens ausgewiesener Bestandteil ist die Forschungsprämie, die als Steuergutschrift ein Instrument der indirekten Forschungsförderung darstellt. Ihr prognostiziertes Volumen beträgt 2026 rund € 1,3 Mrd., das entspricht etwa 7 % der gesamten F&E-Ausgaben. Die Bundesländer tragen rund 4,4 % zur Finanzierung bei, während sonstige Quellen (z. B. private Non-Profit-Organisationen) etwa 1,9 % ausmachen. Diese Anteile sind im Vergleich zu Bund und Unternehmen gering, ergänzen jedoch die Gesamtstruktur.

Insgesamt zeigt die Darstellung eine breit abgestützte, von zwei Sektoren getragene Finanzierungsstruktur. Öffentliche wie auch private Quellen spielen dabei eine zentrale Rolle, während internationale Mittel eine ergänzende Funktion einnehmen. Das führt uns zu einer zweiten Frage: Wie hat sich die F&E-Quote seit 2005 entwickelt, welche Finanzierungsquellen treiben diese Entwicklung?

 

 

Seit 2005 unterliegt die F&E-Quote einem beständigen Wachstum. Von 2,39 % in 2005 steigt sie auf 3,34 % im Jahr 2026. Damit bleibt sie zwar (noch?) unter dem politisch vorgegebenen Ziel von 4 %, die sich die Bundesregierung bis 2030 vorgenommen hat. Allerdings erweist sich, dass die F&E-Investitionen insgesamt erfreulich stabil bleiben, selbst – wie aktuell – in wirtschaftlich und fiskalisch schwierigen Zeiten.

Ein Blick auf die historische Entwicklung der F&E-Quote seit 2005 zeigt langfristige Trends in den Anteilen der Finanzierungsquellen. Die unternehmensfinanzierte F&E steigt von 1,1 % des BIP auf rund 1,4 %. Die Entwicklung verläuft dabei nicht linear: In wirtschaftlich stabilen Phasen sind Zuwächse erkennbar, während in Krisenjahren (z. B. 2009, 2020) Rückgänge auftreten. Die öffentliche Finanzierung (Bund und Länder) erhöht sich von 0,78 % auf etwa 1,0 % des BIP und entwickelt sich somit etwas moderater, aber kontinuierlich.

Die aus dem Ausland finanzierten F&E-Ausgaben bleiben mit rund 0,5 % des BIP vergleichsweise stabil. Sie zeigen keine ausgeprägten Schwankungen und tragen kontinuierlich zur Gesamtquote bei. Bemerkenswert ist der Anstieg bei der Forschungsprämie: Ihr Anteil an den gesamten F&E-Ausgaben ist von 2 % (2005) auf rund 7 % (2026) gestiegen, bei etwa verzehnfachtem Volumen, während andere Finanzierungsquellen sich im Vergleich nur etwa verdoppelt oder knapp verdreifacht haben.

Insgesamt zeigt die Darstellung einen langfristigen Wachstumstrend mit stabilen Beiträgen aus mehreren Finanzierungsquellen. Unterschiede zeigen sich vor allem in der Dynamik: Während öffentliche und ausländische Mittel relativ konstant verlaufen, reagieren Unternehmensausgaben stärker auf wirtschaftliche Rahmenbedingungen.

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Das österreichische Hochschulsystem

13. Januar 2026

Thomas König &

Sarah Faber

Thomas König

Geschäftsführer

Hochschuleinrichtungen bilden gewissermaßen das organisatorische Gerüst des Hochschulsystems. Um dieses System für die in Ausarbeitung befindliche Analyse des Hochschulsystems gesamthaft überblicken zu können, haben wir alle 77 Einrichtungen in Österreich erfasst, mit Kerndaten (Gründungsdatum, Ort, Zahl der Studierenden) versehen und nach Sektor-Zugehörigkeit kodiert. Die Grafik erlaubt es, jede Einrichtung genauer anzusehen und im Bundesgebiet Österreich zu verorten (bei Einrichtungen mit mehreren Standorten wird jeweils der offizielle Sitz genommen.)

Wenig überraschend konzentrieren sich die meisten Hochschuleinrichtungen jedes Sektors in den Ballungszentren Österreichs. Ins Auge sticht dennoch die Dichte an Einrichtungen in und auch um Wien. Auch in Graz, Linz, Salzburg und Innsbruck sind mehrere Einrichtungen aus unterschiedlichen Sektoren angesiedelt. Demgegenüber sind es vornehmlich Einrichtungen aus den Sektoren der Fachhochschulen und Privathochschulen, die in die Fläche gesetzt sind.

Die Darstellung der Hochschuleinrichtungen auf einer Zeitachse ab 1955 (das Jahr, in dem mit dem Hochschul-Organisationsgesetz erstmals in der 2. Republik eine konsolidierte Rechtsnorm in Kraft trat) zeigt, dass die Zahl der Hochschuleinrichtungen in den vergangenen 20 Jahren stark angewachsen ist. Neben einer Reihe von Neugründungen – insbesondere bei den Privathochschulen – sind dafür auch Ausgründungen und Umtitulierungen verantwortlich. So wurden im Zuge der Universitätsreform die medizinischen Fakultäten als drei eigenständige Universitäten neu gegründet. Außerdem wurden bereits bestehende Einrichtungen formal als Hochschulen tituliert: dies war sowohl bei den Pädagogischen Hochschulen (bis 2005 Pädagogische Akademien) als auch bei den Kunstuniversitäten (bis 2002 Kunsthochschulen) so. Unter den Fachhochschulen gibt es mit der FH Militärwissenschaften eine Einrichtung, die tatsächlich bereits Ende des 18. Jahrhunderts gegründet wurde, lange als „Landesverteidigungsakademie“ bekannt war und vor wenigen Jahren formal als Hochschule neu tituliert wurde.

Die folgende tabellarische Darstellung ist schließlich insbesondere hinsichtlich der Größenunterschiede der einzelnen Einrichtungen interessant. Eine wesentliche Kennzahl hierbei ist die der Studierenden. Im Vergleich wird deutlich, dass Einrichtungen im Sektor der Privathochschulen ebenso wie jene im Sektor der Pädagogischen Hochschulen verhältnismäßig klein bleiben. Auch bei den Fachhochschulen ist eine gewisse Homogenität in der Größe (nach Studierendenzahl) gewährleistet. Anders stellt sich die Spannweite bei den öffentlichen Universitäten dar. Die Universität Wien ist mit 85.000 Studierenden fast dreimal so groß wie die Universität Graz, die als nächstgrößte Einrichtung knapp unter 30.000 Studierende umfasst. Auf der anderen Seite des Spektrums steht die Hälfte der verbleibenden öffentlichen Universitäten, die 5.000 oder weniger Studierende haben.

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Innovationsaktivität sinkt, digitale Transformation schreitet voran

16. Dezember 2025

Thomas König &

Sarah Faber

Thomas König

Geschäftsführer

Alexandra Mazak-Huemer &

Irfan Kačapor

 

Letzte Woche veröffentlichte die European Investment Bank (EIB) ihre Investment Survey 2025, in der Investitionen von Unternehmen analysiert und Herausforderungen wie etwa Digitalisierung, Handel und Einführung innovativer Technologien identifiziert werden. Ähnlich wie der FTI-Monitor zeigt auch die EIB-Studie, dass der Anteil jener Unternehmen, die in ihrem Markt oder weltweit neue Produkte und Verfahren einführen, kontinuierlich zurückgeht.

Im FTI-Monitor stellt der Indikator „Innovierende Unternehmen“ eine Basisauswertung nach Innovationsstatus dar. Er umfasst sowohl Produktinnovationen als auch neue oder merklich verbesserte Prozessinnovationen. Darüber hinaus werden unter anderem abgeschlossene Innovationsaktivitäten, laufende Innovationsvorhaben sowie kurz vor der Implementierung abgebrochene Innovationsaktivitäten berücksichtigt. Die Werte dieses Indikators basieren auf der Community Innovation Survey (CIS) von Eurostat. Bei der bisher letzten CIS-Datenerhebung (2022) lag Österreich mit 56,7 Prozent innovierender Unternehmen nur knapp unter dem Durchschnitt der Innovation Leaders. Die Zeitreihe im FTI-Monitor weist jedoch auf einen abnehmenden Trend hin, der sich auch in der aktuellen EIB Investment Survey bestätigt: Demnach gehen die Investitionen österreichischer Unternehmen in Innovationsaktivitäten zurück. Unternehmen, die innovative Produkte entwickeln oder einführen, lagen 2023 bei 43 Prozent. Dieser Anteil sank in den Jahren 2024 und 2025 auf jeweils 29 Prozent.

 

 

Positiv hervorzuheben ist hingegen, dass die Implementierung digitaler Technologien in österreichischen Unternehmen kontinuierlich zunimmt. Während der Anteil der Nutzung digitaler Technologien im Jahr 2023 bei 82 Prozent lag, stieg er bis 2025 auf 87 Prozent an. Dabei wird zwischen der Nutzung einer einzelnen Technologie (z. B. IoT-Sensorik zur Zustandsüberwachung von Maschinen) und dem Einsatz mehrerer Technologien (z. B. IoT in Kombination mit Big Data und KI) unterschieden. Auffällig ist, dass österreichische Unternehmen insbesondere im Produktionsbereich verstärkt auf den Einsatz multipler digitaler Technologien setzen. Auch die Nutzung von KI nimmt zu. Österreichische Unternehmen setzen einzelne KI-Tools insbesondere für interne Prozesse in den Bereichen Vertrieb, Marketing und/oder Kundenservice ein. Österreich liegt damit deutlich über dem EU-Durchschnitt. Dieser Trend zeigt sich auch im Bereich Künstliche Intelligenz des FTI-Monitors. Die Auswertung der Indikatoren im FTI-Monitor legt nahe, dass der Einsatz von KI derzeit noch auf einzelne Geschäftsbereiche beschränkt ist und nicht abteilungsübergreifend erfolgt. Entsprechend fehlt bislang eine strategische, unternehmensweite Verankerung von KI über Abteilungsgrenzen hinweg.

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FP10: Horizon Europe im Competitiveness Fund

20. Oktober 2025

Thomas König &

Sarah Faber

Thomas König

Geschäftsführer

Alexandra Mazak-Huemer &

Irfan Kačapor

Bernhard Wally

Referent

Kacheldiagramm des Budgets des Europäischen Fonds für Wettbewerbsfähigkeit, darunter das Forschungsrahmenprogramm „Horizon Europe“. Die Größe jeder Kachel ist proportional dem entsprechend zugewiesenen Budget. Grün schraffiert hervorgehoben sind die Budgets mit inhaltlicher Kopplung zum ECF (Säule 2 – Segment Wettbewerbsfähigkeit). Quellen: Europäische Kommission (2025): Ein dynamischer EU-Haushalt für die Prioritäten der Zukunft – der Mehrjährige Finanzrahmen 2028-2034. S. 9, 35. Europäische Kommission (2025): Establishing Horizon Europe, the Framework Programme for Research and Innovation, for the Period 2028-2034 Laying down Its Rules for Participation and Dissemination. S. II-15.

 

Am 16. Juli 2025 hat die Europäische Kommission das erste, am 3. September 2025 das zweite Paket ihres Vorschlags für den Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) 2028–2034 veröffentlicht. Darin enthalten sind unter anderem die Vorschläge für die Gestaltung des nächsten Rahmenprogramms für Forschung und Innovation (FP10) und des Europäischen Fonds für Wettbewerbsfähigkeit, die eng miteinander verflochten sein sollen. Damit hat die politische Diskussion um die Gestaltung des nächsten Rahmenprogramms ihren ersten konkreten Aufschlag erfahren.

Für den MFR 2028-2034 wird von der Europäischen Kommission insgesamt ein Budget von € 1.985 Mrd. vorgelegt, wovon € 175 Mrd. für das Forschungsrahmenprogramm Horizon Europe vorgesehen sind. Ausgehend von € 96 Mrd. für das derzeitige Rahmenprogramm entspricht das einer nominellen Steigerung des Budgets von 83 %.

Im Kommissionsvorschlag ist Horizon Europe budgetär und programmatisch als Teil des Europäischen Fonds für Wettbewerbsfähigkeit (European Competitiveness Fund, ECF) eingegliedert, wenngleich es ein „eigenständiges Rahmenprogramm bleibt“. Der ECF soll insgesamt mit einer Mittelausstattung von € 409 Mrd. aufgelegt werden, wovon neben den Mitteln für Horizon Europe € 234 Mrd. für Maßnahmen zu Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit in vier Politikfenstern zur Verfügung gestellt werden sollen:

Verteilung der vorgeschlagenen Budgetmittel zwischen dem Europäischen Fonds für Wettbewerbsfähigkeit und dem Forschungsrahmenprogramm Horizon Europe für die vier Politikfenster. Quellen: Europäische Kommission (2025): Ein dynamischer EU-Haushalt für die Prioritäten der Zukunft – der Mehrjährige Finanzrahmen 2028-2034. S. 35; Europäische Kommission (2025): Establishing Horizon Europe, the Framework Programme for Research and Innovation, for the Period 2028-2034. Laying down Its Rules for Participation and Dissemination. S. 24.

  • Sauberer Wandel und Dekarbonisierung der Industrie
  • Gesundheit, Biotechnologie, Landwirtschaft und Bioökonomie
  • Digitale Führungsrolle
  • Resilienz und Sicherheit, Verteidigungsindustrie und Weltraum

Ein aktueller Bericht der Geschäftsstelle des FORWIT fasst die wesentlichen Punkte des Struktur- und Budgetvorschlags der Kommission zusammen, geht auf die wesentlichen Neuerungen ein und spricht noch offene Ansätze an.

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Österreichs Leistungsfähigkeit in FTI stagniert

10. Oktober 2025

Thomas König &

Sarah Faber

Thomas König

Geschäftsführer

Alexandra Mazak-Huemer &

Irfan Kačapor

Bernhard Wally

Referent

Alexandra Mazak-Huemer

stv. Geschäftsführerin

 

Der FTI-Monitor zeigt seit 2022 eine stagnierende Leistungsfähigkeit des österreichischen FTI-Systems und macht deutlich, dass dies unter anderem auf die wachsende Kluft zwischen steigenden Inputs und kaum wachsenden Outputs – also Innovationsleistung – zurückzuführen ist. Dieses Muster spiegelt sich auch in den wichtigsten internationalen Rankings wider.

Zuletzt hat Österreich im IMD World Competitiveness Index weiter an Plätzen verloren: Lag das Land 2020 noch auf Rang 16, belegt es 2025 nur mehr Rang 26. Im Gegensatz dazu konnten Länder wie Schweden und die Schweiz ihre Positionen halten oder sogar verbessern.

Auch im European Innovation Scoreboard (EIS) zeigt sich eine Seitwärtsbewegung: Österreich zählt zwar weiterhin zur Gruppe der Strong Innovators, liegt heuer aber – wie schon 2020 – wieder auf Rang 8. Die Innovation Leaders punkten insbesondere mit ihren starken Humanressourcen, leistungsfähigen Forschungssystemen, hohem Digitalisierungsgrad und robuster Produktivität.

Ein ähnliches Bild zeigt der Global Innovation Index (GII), der die Innovationsfähigkeit von 139 Volkswirtschaften anhand von 78 Indikatoren bewertet: Österreich ist hier vom 17. auf den 19. Rang zurückgefallen – und damit auf das Niveau von 2020. Bemerkenswert: China hat deutlich aufgeholt und sogar Deutschland verdrängt, sodass es nun erstmals zu den Top 10 zählt – und das trotz seines Status als Volkswirtschaft mit mittlerem Einkommen.

Die Gesamtentwicklung zeigt, dass andere Länder in dieser Zeit massiv aufgeholt und ihre Innovationssysteme dynamischer weiterentwickelt haben als Österreich.

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Österreich auf Rang 19 im Global Innovation Index 2025

16. September 2025

Thomas König &

Sarah Faber

Thomas König

Geschäftsführer

Alexandra Mazak-Huemer &

Irfan Kačapor

Bernhard Wally

Referent

Alexandra Mazak-Huemer

stv. Geschäftsführerin

Alexandra Mazak-Huemer &

Martin Wagner

 

 

Der Global Innovation Index (GII) 2025, der die Innovationsfähigkeit von 139 Volkswirtschaften anhand von 78 Indikatoren bewertet, wird von (1) der Schweiz, (2) Schweden und (3) den USA angeführt. Südkorea erreicht mit dem 4. Rang seine bisher beste Platzierung und punktet insbesondere mit Forscher:innen, F&E-Ausgaben, unternehmensdurchgeführte F&E, Forscher:innen in Unternehmen und PCT-Patentanmeldungen nach Erfinderherkunft punkten. China hat mittlerweile Deutschland verdrängt und ist in der Gruppe der Top 10 angelangt, Hong Kong stieg drei Ränge hoch auf Rang 15.

Österreich hingegen büßt gegenüber dem Vorjahr zwei Plätze ein und liegt nun nur noch auf dem 19. Rang Die höchsten Platzierungen erreicht es in den Bereichen Humankapital und Forschung (9.), Infrastruktur (12.) und Innovationsfähigkeit der Unternehmen (16.). Letzterer misst den Anteil wissensintensiver Beschäftigung, Innovationsvernetzungen (z.B. Universitätskooperationen, Ko-Publikationen) und die Wissensaufnahme (anhand von u.a. IP-Zahlungen, ICT-Dienstleistungen). Die niedrigsten Ränge werden in den Bereichen Marktentwicklung (30.), Kreative Leistungen (23.) und Institutionen, Wissen und technologische Leistungen (21.) erreicht.

Insgesamt hat sich Österreich in den Inputs (2024: 20; 2025: 17) verbessert und in den Outputs (2024: 19; 2025: 21) verschlechtert. Wie schon im IMD Competitiveness Ranking und im European Innovation Scoreboard wird also auch hier die Input-Output-Diskrepanz deutlich. Laut GII produziert Österreich „less innovation outputs relative to its level of innovation investments“ – ein Befund, der sich auch im FTI-Monitor des FORWIT wiederfindet.