SIP Talks

How to Finance Entrepreneurship and Innovation

19. Mai 2025 |
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Gerfried Brunner, Tanja Spennlingwimmer

Anhand von Erfolgsbeispielen stellt die aws ihre Impulse für eine starke Gründungsdynamik im österreichischen Innovationssystem vor.

Der aktuelle FTI-Monitor zeigt deutlich: Gründungen – insbesondere hochinnovative und technologieintensive Unternehmen – sind ein Schlüssel für Österreichs wirtschaftliche Erneuerung und internationale Technologieführerschaft. Um die Dynamik in diesem Bereich nachhaltig zu stärken, sind gezielte Förderungen, Finanzierungsmöglichkeiten und eine starke Vernetzung zentral.

In ihrem Input zeigen Gerfried Brunner und Tanja Spennlingwimmer anhand konkreter Beispiele, wie die Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mbH (aws) Gründerinnen und Gründer von Spin-offs und Start-ups sowie innovative Unternehmen entlang ihres gesamten Entwicklungswegs unterstützt: von der ersten Ideenphase über den Aufbau eines Unternehmens bis zur Skalierung.

Sie gehen auf Erfolgsfaktoren aus der Praxis ein und diskutieren, wie Österreich seine Gründungsdynamik im internationalen Vergleich weiter ausbauen kann.

Ressourcen

About the person

Gerfried Brunner

Gerfried Brunner ist seit 1. Dezember zweiter Geschäftsführer der Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws). Der erfahrene Fördermanager leitete zuvor acht Jahre das Geschäftsfeld für Kredite und Kofinanzierungen und verantwortete nationale sowie europäische Programme. Er bringt 25 Jahre Führungserfahrung im Banken- und Förderwesen mit.

Tanja Spennlingwimmer

Tanja Spennlingwimmer leitet bei der aws das Geschäftsfeld „IP-Management, Deep Tech & Entrepreneurship“. Sie verantwortet die Förderung von Start-ups, Deep-Tech- und Innovationsprojekten sowie den Bereich geistiges Eigentum (IP). Die promovierte Juristin verfügt über mehr als 15 Jahre internationale Erfahrung an der Schnittstelle von Forschung, Technologie und Unternehmertum.

SIP Talks

Von Generälen, Milizen, Anarchist:innen

Wissenschaftliche Politikberatung während der Pandemie

28. April 2025 |
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Michael Stampfer

Die Future Operations Plattform zeigt, wie interdisziplinäre Zusammenarbeit Entscheidungen in Krisenzeiten unterstützt.

Knapp drei Jahre lang hat die Future Operations Plattform (FUOP) in Österreich hochrangige Wissenschafter:innen unterschiedlicher Disziplinen zusammengebracht. Ihr Ziel: die politischen Entscheidungsträger mit aktueller Evidenz zur COVID19-Pandemie und ihren Auswirkungen zu versorgen. Auf Basis eines kürzlich publizierten Artikels zu dieser Plattform stellen sich wichtige wissenschaftspolitische Fragen: Wie hat der interdisziplinäre Austausch in der Plattform funktioniert? Wie haben wissenschaftliche Einrichtungen und politische Institutionen auf die FUOP reagiert? Und was lernen wir aus all dem für die Zukunft?

Ressourcen

About the person

Michael Stampfer

Dr. Michael Stampfer ist Geschäftsführer des Wiener Wissenschafts- Forschungs- und Techologiefonds (WWTF). Er verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich der österreichischen und internationales Forschungs- und Technologiepolitik.

SIP Talks

Wissenschaft unter Trump 2.0: Eine persönliche Betrachtung

Wissenschaftliche Politikberatung während der Pandemie

02. April 2025 |
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Dietrich Haubenberger

Dietrich Haubenberger teilt seine persönliche Perspektive auf die wissenschaftspolitischen Entwicklungen in den USA unter Trump.

Mit Trumps Amtsantritt in 2025 stehen die USA vor einer strategischen Weggabelung, welche sich auch in der sich abzeichnenden Schwerpunktsetzung in der Wissenschaftspolitik widerspiegelt. Unter der Prämisse „America First“ werden Themen, in welchen sich die USA global als Führungsmacht positionieren will, bevorzugt (zB. KI), während die öffentlichen Investitionen in Universitäten und Forschungsinstitutionen wie den National Institutes of Health massiv zurückgefahren werden.

Im Rahmen des SIP Talks werden die aktuellen Entwicklungen der sich abzeichnenden wissenschaftspolitischen Schwerpunktsetzungen der US-Administration zusammengefasst und mit einer persönlichen Perspektive verbunden, wie diese aus Sicht eines im US-Wissenschaftsbetrieb aktiven Auslandsösterreichers einzuordnen sind.

Zum Nachlesen

About the person

Dietrich Haubenberger

Ratsmitglied des FORWIT

SIP Talks

Zwischen Perfektion und Pragmatismus

Die Umsetzung der EU-Missionen in Österreich

12. Mai 2025 |
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Sascha Ruhland

Sascha Ruhland (Mission Management Unit) gibt Einblicke in aktuelle Entwicklungen in der Umsetzung der europäischen Missionen.

Der Vortrag beleuchtet die nationale Umsetzung der fünf EU-Missionen „Ozeane und Gewässer“, „Klimawandel“, „Krebs“, „Städte“ und „Böden“ in Österreich. Diese Missionen adressieren komplexe gesellschaftliche Herausforderungen durch einen systemischen Ansatz, der verschiedenste Politikfelder, Lösungsansätze, Stakeholder etc. integriert. Die Umsetzung wird durch fünf Mission Action Groups definiert und vorangetrieben, die Aktionspläne für die Umsetzung 2024–2030 entwickeln und entsprechende Maßnahmen definieren. Die Mission Management Unit (MMU) der FFG begleitet diese Aktivitäten durch die inhaltliche Betreuung der Aktionspläne, die Koordination von Maßnahmen wie Bürger:innenbeteiligung und Bewusstseinsbildung sowie die Mobilisierung von Akteuren. Zudem wirkt die MMU an Monitoring-Aktivitäten mit und unterstützt Förderprogramme zur Finanzierung missionsrelevanter Projekte.

Herausforderungen sind die Integration unterschiedlicher Politikbereiche, die Mobilisierung von Ressourcen auf allen Ebenen sowie die enge Zusammenarbeit zwischen Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft. Der Vortrag bietet einen Überblick über aktuelle Entwicklungen, zentrale Maßnahmen und die Rolle der EU-Missionen in der österreichischen Forschungs- und Innovationspolitik.

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About the person

Sascha Ruhland

Sascha Ruhland leitet seit August 2023 die Mission Management Unit in der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und verantwortet die Umsetzung der EU-Missionen in Österreich, besonders die Mission Klimaneutrale Stadt. Zuvor war er Referent beim Rat für Forschung, Wissenschaft, Innovation und Technologieentwicklung FORWIT mit Schwerpunkten auf Forschungs-, Technologie- und Innovationspolitik, Industriepolitik, Start-ups und Technologiesouveränität. Er verfügt über 15 Jahre Erfahrung in der Evaluation staatlicher Fördermaßnahmen, Analyse von Innovationssystemen und Governance in der FTI-Politik als Projektleiter bei der KMU Forschung Austria (2008-2020) und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung (2005-2008). Sascha Ruhland studierte Politikwissenschaft und Medienwissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität Jena mit Fokus auf Vergleichende Politikwissenschaft und Technologiepolitik.

SIP Talks

Studierende in Österreich

Die Studierenden-Sozialerhebung 2023 und deren Ergebnisse im Lichte krisenhafter Zeiten

07. März 2025 |
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Vlasta Zucha

Vlasta Zucha (IHS) gibt Einblicke in die Heterogenität, Entwicklungen und Herausforderungen der Studierenden in Österreich

Die Studierenden-Sozialerhebung ist eine wiederholt stattfindende Befragung der Studierenden in Österreich. Das IHS führte die aktuell publizierte Erhebung im Sommersemester 2023 im Auftrag des BMBWF durch. Die meisten der in der Sozialerhebung erfassten Informationen sind nicht anderwärtig verfügbar. Daher sind die Daten und Berichte eine wichtige Grundlage für die Gestaltung der Hochschulpolitik.

Der Vortrag geht zum einen auf die methodischen Herausforderungen und Besonderheiten dieser Befragung ein. Zum anderen werden die zentralen Ergebnisse dargestellt und auf die Heterogenität der Studierendenpopulation genauso eingegangen wie auf die Entwicklungen der vergangenen Jahre.

Im Zuge der Studierenden-Sozialerhebung wurden alle ordentlichen Studierenden an öffentlichen Universitäten, Fachhochschulen, Pädagogischen Hochschulen und Privatuniversitäten per E-Mail zur Teilnahme eingeladen. Insgesamt haben mehr als 43.000 Personen den umfangreichen Online-Fragebogen vollständig ausgefüllt.

Ressourcen

Vlasta Zuchas Präsentation (PDF)

About the person

Vlasta Zucha

Dr. Vlasta Zucha leitet das neu geschaffene KompetenzCentrum Surveyforschung am Institut für Höhere Studien. Zuvor war sie als Senior Researcher in der Forschungsgruppen Hochschulforschung am IHS tätig, u.a. als Projektleiterin der Studierenden-Sozialerhebung 2023. Von 2012 bis 2019 verantwortete sie bei Statistik Austria die Mikrozensus-Wohnungserhebung. An der Universität Wien führte sie zahlreiche Lehrveranstaltungen zu empirischen Forschungsmethoden, Forschungsdesign, Fragebogenkonstruktion, Datenerhebung und Datenauswertung durch.

SIP Talks

Das Forschungsfinanzierungsgesetz

Grundzüge und Wirkungsweise

21. Februar 2025 |
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Rupert Pichler

In diesem SIP Talk des FORWIT erläutert Rupert Pichler (BMK) die Grundzüge und die Wirkungsweise des Forschungsfinanzierungsgesetzes.

Das österreichische Forschungsfinanzierungsgesetz schafft einen spezifischen Rechtsrahmen für die Vergabe von Bundesmittel für Forschung, Technologie und Innovation (FTI), um die langfristige Planungssicherheit zu erhöhen und die Zersplitterung des Budgets zu verringern. Mit dem neuen Gesetz werden drei Schlüsselelemente eingeführt: (i) einen dreijährigen revolvierenden Budgetzyklus für FTI, (ii) die gesetzliche Definition von öffentlichen „zentralen Einrichtungen“, die Forschung betreiben oder finanzieren und nach dem Gesetz Anspruch auf Bundesmittel haben, und (iii) dreijährige Leistungs- und Finanzierungsvereinbarungen mit den zentralen Einrichtungen als umfassendes Steuerungsinstrument. Dieser Ansatz soll zu weniger ministeriellem Mikromanagement, besserer strategischer Steuerung und höherer Wirkung von FTI führen.

Ressourcen

Rupert Pichlers Präsentation (PDF)

About the person

Rupert Pichler

Mag. Dr. Rupert Pichler ist stv. Leiter der Sektion III für Innovation und Technologie sowie Leiter der Abteilung III/2 – Forschungs- und Technologieförderung im Bundesministerium für Klimaschutz, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie.

SIP Talks

Transformative Innovationspolitik und Monitoring im BMK

Grundzüge und Wirkungsweise

31. März 2025 |
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Rupert Pichler, Susanne Meyer, Lisa Koch

Das BMK stellt seinen neuen Ansatz für ein gesamthaftes Monitoring der Technologie- und Innovationspolitik im eigenen Zuständigkeitsbereich vor.

Das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) ist für die Innovationspolitik in Österreich zuständig. Das BMK setzt einen transformativen innovationspolitischen Ansatz um. Die Triple Transition erfordert umfassende und zeitkritische Systemveränderungen in zahlreichen Wirtschafts-, Gesellschafts- und Politikbereichen. Forschung, Technologieentwicklung und Innovation (FTI) sind wichtige Treiber und Lösungsanbieter. Eine transformative Innovationspolitik erfordert auch neue und ganzheitliche Ansätze für Monitoring, Evaluierung und Lernen.

Das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) stellt seinen neuen Ansatz für ein gesamthaftes Monitoring der Technologie- und Innovationspolitik im eigenen Zuständigkeitsbereich vor, zeigt beispielhaft Ergebnisse, macht identifizierte Lücken sichtbar und reflektiert über Vor- und Nachteile dieses Ansatzes.

Aufbau des Talks

  • Kurzvorstellung BMK und deren Zuständigkeitsbereich für Technologie und Innovation (angewandte Forschung)
  • Umsetzung einer Transformativen Innovationspolitik im BMK (Ziele, Budget und Regulatorik, Themen, Impact-orientierter Ansatz in der Umsetzung der Themen, Instrumentenmix)
  • Pilotierung eines gesamthaften Monitorings über alle FTI-Aktivitäten: Warum ist das notwendig, wie würde es umgesetzt, Ergebnisse, Reflexion

Ressourcen

About the person

Rupert Pichler

Mag. Dr. Rupert Pichler ist stv. Leiter der Sektion III für Innovation und Technologie sowie Leiter der Abteilung III/2 – Forschungs- und Technologieförderung im Bundesministerium für Klimaschutz, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie.

Susanne Meyer

Dr. Susanne Meyer ist Sektionsbeauftragte für transformative Innovationspolitik und Missionen der Sektion III – Innovation und Technologie im Bundesministerium für Klimaschutz, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie.

Lisa Koch

Lisa Koch, BBA, MSc ist Kommissärin und Evaluierungsbeauftragte der Sektion III – Innovation und Technologie im Bundesministerium für Klimaschutz, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie.

SIP Talks

The Costs of Conditionality

IPCEIs and the Constrained Politics of EU Industrial Policy

07. Februar 2025 |
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Timo Seidl

In the wake of the global return of industrial policy, many have examined why states increasingly resort to market activism. But much less is known about how industrial policy actually works ‘on the ground’.

In this talk, based on a paper co-authored with Luuk Schmitz and Tobias Wuttke, I address this how-question through an in-depth case study on the poster child of the EU’s new industrial policy: the Important Projects of Common European Interest (IPCEI).

I argue that while the literature has rightly pointed out that attaching conditionalities to public money is key to steering markets effectively and equitably, conditionalities also come with costs. Moreover, they are not the reflection of policy design principles but reflect political, institutional, and ideational constraints that shape which and how conditionalities are applied. IPCEI funding is conditional on meeting demanding eligibility and compatibility criteria, which, however, leads to what we call perverse outcomes, adverse selection, and workarounds. We make concrete policy suggestions as to how to mitigate these cost-conditionality trade-offs.

Resources

Timo Seidl’s Presentation slides

About the person

Timo Seidl

Timo Seidl is a post-doc at the University of Vienna’s Centre for European Integration Research. He holds a PhD from the European University Institute with a thesis on the comparative political economy of digital capitalism. In his research, Timo looks at how ideas and institutions as well as politics and power shape the digital transformation of economies and societies, with a particular focus on the role of the European Union.

SIP Talks

Go meta!

How metascience is transforming research policy, funding and evaluation

03. Dezember 2024 |
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James Wilsdon

Since 2000, global investment in R&D has accelerated to over USD 2.5 trillion a year. This has been accompanied by heightened aspirations and sharper accountabilities.

And it has spurred an expansion of metascience. Its simple premise – that we should turn the methods of science towards analysing and improving the scientific system itself – is now becoming mainstream.

These agendas aren’t new: metascience builds on a rich history of research into R&D systems. But there is also a growing cadre of researchers—in universities, R&D-intensive firms, public funding agencies, private labs and foundations—deploying new tools and data-driven methodologies to investigate the scientific process. Several countries have launched initiatives for metascience, such as:

  • The UK, where the government has established an in-house Metascience Unit.
  • Canada, which has launched a new cross-agency funding call.
  • Germany, where the Volkswagen Foundation has a programme for “Researching Research”.
  • USA, where the NSF is running its “Science of Science” funding program and experimenting with new methods.

In this talk, James Wilsdon will explore the changing landscape for metascience. He will argue that metascience is less a discipline, and more a mode of engaging with questions that most researchers encounter at some point in the networks and institutions they inhabit. Finally, he will offer a few thoughts on the metascientific possibilities of the present moment for the Austrian research system.

Resources

About the person

James Wilsdon

James Wilsdon is a transdisciplinary metascientist who works on the governance of science and research. In 2023, James joined UCL as Professor of Research Policy, from where he directs the Research on Research Institute (RoRI), which he co-founded in 2019 with a mission to accelerate transformative research on research systems, cultures and decision-making.Since the late-1990s, James has worked at the heart of research policy in the UK, Europe and internationally. In addition to posts at the universities of Sheffield, Sussex and Lancaster, he has worked in think tanks and as director of science policy for the Royal Society, the UK’s national academy of sciences. In 2014-15, James chaired an independent review of research metrics, published as The Metric Tide. James co-founded the International Network for Governmental Science Advice (INGSA) and from 2014-21, served as its Vice-Chair. He is a Fellow of the International Science Council and UK Academy of Social Sciences.

SIP Talks

Forschungssicherheit: Entstehung, aktuelle Bedeutung und praktische Bedarfe

How metascience is transforming research policy, funding and evaluation

17. Januar 2025 |
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Philipp Brugner

Exzellente Forschung braucht internationale Kooperation. Doch mit internationaler Kooperation entstehen auch neue Komplexitäten, die über die eigentliche Arbeit eines:r Forscher:in hinausgehen.

Vor dem Hintergrund geopolitischer Strategien wird das Forschungsumfeld zu einer Gemengelage aus politischen, wirtschaftlichen oder militärtechnologischen Interessen. Zum Schutz des europäischen F&I-Sektors und zur Wahrung der staatlichen Sicherheit in den EU-Mitgliedstaaten hat die EU Anfang 2024 ein Paket zur Forschungssicherheit vorgelegt.

In diesem Talk wird die Vorgeschichte zu diesem Paket erklärt und ein heuristischer Zugang zur praktischen Umsetzung von Maßnahmen im Bereich der Forschungssicherheit vogeschlagen (ergänzt durch bereits bestehende Beispiele aus einzelnen EU-MS). Desweiteren werden Ergebnisse aus einer Umfrage mit österreichischen Forscher:innen zu Erfahrungswerten in der Kooperation mit China und zur individuellen Einschätzung von damit verbundenen Möglichkeiten und Risiken, die von Mai-Juni 2024 im Rahmen des Horizon Europe-Projektes ReConnect China durchgeführt wurde, vorgestellt.

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Philipp Brugner

Philipp Brugner ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Projektleiter am ZSI - Zentrum für Soziale Innovation. Sein Arbeitsschwerpunkt liegt in der Europäischen Forschungs- und Innovationspolitik und dem Aspekt der Forschungssicherheit für verantwortungsvolle Forschungs- und Innovationszusammenarbeit. Im Rahmen von EU-geförderten Projekten arbeitet er zudem regelmäßig an der Generierung, Wirkung und Verwertung von Forschungsresultaten in Zusammenarbeit mit Vertreter:innen aus Wissenschaft und Unternehmen. Seit 11/2022 arbeitet er für das ZSI im Horizon Europe-Projekt ReConnect China zu Europas Forschungskooperation mit China. Im akademischen Jahr 2022/23 war er zudem individueller Gastlektor für Wissenschaftsdiplomatie mit China im Joint Master in EU Trade & Climate Diplomacy am Hochschulinstitut CIFE.