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Das österreichische Innovationsparadoxon. Strategische Ansätze zur Reduzierung der Transferlücke und Weiterentwicklung des FTI-Systems
Alexandra Mazak-Huemer | Martin Wagner
Alexandra Mazak-Huemer | Martin Wagner
Dieses Working Paper basiert auf einer Podiumsdiskussion des FORWIT vom 26. Mai 2026 und den Ergebnissen des FTI-Monitors 2026. Es versteht sich als Beitrag zu einer sachlichen Auseinandersetzung mit den Herausforderungen, die sich für die Weiterentwicklung des österreichischen FTI-Systems stellen. Dazu ordnet es die Maßnahmen der Industriestrategie in eine systemische FTI-Logik ein und zeigt Ergänzungsbedarfe auf.
Abschnitt 3 gibt die Diagnose des österreichischen Innovationsparadoxons kurz wieder und präzisiert es. Die Abschnitte 4 und 5 fassen die bestehende Evidenz zu den analytisch zu trennenden Bereichen der Wissensproduktion und der Wissensverwertung zusammen. Abschnitt 6 widmet sich den strukturellen Ursachen des Innovationsparadoxons, also der Lücke im Transfer von Forschungsergebnissen in Verwertung und Wirkung, während Abschnitte 7 und 8 Impulse für die Weiterentwicklung des FTI-Systems geben. Die Befunde werden in diesem Sinne geprüft, wie weit sie im breiteren politischen Bewusstsein bereits aufgegriffen werden. Dazu wird die Industriestrategie Österreich 2035 (i.w.F. „Industriestrategie“; Republik Österreich, 2026) herangezogen, um die darin vorgesehenen Maßnahmen einzuordnen und verbleibende Umsetzungsbedarfe zu identifizieren.
Published
26. Juni 2026
Access
open
Language
Deutsch
Established through
Arbeitsprogramm 2026
Working Group
Science to Business