Arbeitsgruppe
Analyse des Hochschulsystems
Im Auftrag der Bundesregierung führt der FORWIT eine Analyse des österreichischen Hochschulsystems als Grundlage für die Hochschulstrategie 2040 durch.
Im Auftrag der Bundesregierung führt der FORWIT eine Analyse des österreichischen Hochschulsystems als Grundlage für die Hochschulstrategie 2040 durch.
Die Arbeitsgruppe Analyse des Hochschulsystems beschäftigt sich mit dem im Arbeitsprogramm 2026 vorgesehenen Themenschwerpunkt zum österreichischen Hochschulsystem. In ihrem Regierungsprogramm plant die Bundesregierung, eine Hochschulstrategie 2040 zu erstellen. Als Grundlage dafür wird eine „Analyse des Hochschulsystems“ genannt, die der FORWIT erarbeiten soll. Gemeinsam mit den Ergebnissen eines Hochschuldialogs soll diese Analyse für die Ausarbeitung einer Hochschulstrategie 2040 verwendet werden.
Die Analyse liefert eine systemische Perspektive auf das Hochschulsystem in seiner Gesamtheit. Er dient als Input für die Ausarbeitung der Hochschulstrategie. Zunächst wird das Hochschulsystem entlang seiner vier Sektoren beschrieben; dabei werden vier Dimensionen der Hochschulpolitik beleuchtet (Organisationsmerkmale, Finanzierung, Personal und Studienorganisation). Im zweiten Teil wird die Leistungsfähigkeit des Hochschulsystems entlang der drei Kernaufgaben (wissenschaftliche Lehre, Forschung, Dritte Mission) im Vergleich zu anderen innovationsstarken Ländern analysiert. Der dritte Teil beschreibt die zentralen Herausforderungen, die in der Hochschulstrategie angegangen werden sollten.
Die Arbeitsgruppe hat sich neben regelmäßigen Arbeitstreffen auch mehrfach mit nationalen Expert:innen ausgetauscht. Zusätzlich hat sie ein aus internationalen Expert:innen bestehendes Sounding Board eingerichtet, mit dem zwei ganztägige, instruktive Workshops stattgefunden haben. Zu ausgewählten Themen wurden vorbereitende Expert Papers und Studien beauftragt. Die Arbeitsgruppe stellt den Analysebericht bis April 2026 fertig. Im Bedarfsfall setzt sie nach Abschluss der Analyse ihre Tätigkeit fort, um den anschließenden Hochschuldialog zu begleiten.
Robert-Jan Smits war bis 2025 Präsident des Executive Boards der Technischen Universität Eindhoven. Zuvor war er Generaldirektor für Forschung und Innovation bei der Europäischen Kommission, wo er maßgeblich die EU-Forschungsprogramme Horizon 2020 und Horizon Europe gestaltete. Zu seinen Schwerpunkten zählen Forschungs- und Innovationspolitik sowie die Förderung von Open Access, etwa durch die Mitentwicklung von Plan S.
Ingvild Reymert ist Leiterin des Instituts an der Oslo Business School der Oslo Metropolitan University. Sie ist Politikwissenschaftlerin mit Fokus auf Hochschul- und Forschungspolitik, insbesondere auf Steuerung und Organisation öffentlicher Institutionen. Ihre Forschung beschäftigt sich unter anderem mit bibliometrischen Indikatoren, Vertrauen in Peer-Review-Prozesse, akademischer Rekrutierung sowie Wissenschaftskommunikation.
Lino Guzzella ist emeritierter Professor für Thermotronik an der ETH Zürich, wo er von 2012 bis 2014 Rektor und von 2015 bis 2018 Präsident war. Seit 2021 ist er Vorsitzender des Verwaltungsrats der Nagra (Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle) in der Schweiz. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der Modellierung, dynamischen Optimierung und Regelung von Energiewandlungssystemen mit dem Ziel höherer Effizienz und geringerer Emissionen. Internationale Anerkennung erlangte er unter anderem durch die Entwicklung des hocheffizienten Fahrzeugs PAC-Car II.
Rachel Brooks ist Professorin für Higher Education am Department of Education der University of Oxford und Fellow des Linacre College. Zudem ist sie Präsidentin der British Sociological Association sowie Mitherausgeberin führender Publikationen im Bereich Bildungsforschung. Ihre Expertise liegt in der Soziologie der Hochschulbildung, insbesondere in der Analyse internationaler Studierendenmobilität, der Internationalisierung und Europäisierung von Hochschulen sowie Fragen des Zugangs und der Chancengleichheit im Studium.

Thomas Henzinger
Vorsitzender

Jörg Flecker
Mitglied

Dietrich Haubenberger
Mitglied

Helga Nowotny
Mitglied

Theresia Vogel
Mitglied

Jürgen Janger
Externer Experte

Thomas König
Koordinator

Weltweit befinden sich Hochschulen an einem Wendepunkt: Technologische Entwicklungen, demografische Veränderungen und geopolitische Umbrüche stellen neue Herausforderungen an Hochschulen. Als offene Knotenpunkte für Wissensvermittlung, Wissensvermehrung und evidenzbasierten Diskurs sind Hochschulen…

Als Vorbereitung zur Analyse des österreichischen Hochschulsystems untersucht die vorliegende Studie die regionale Strahlkraft der 77 österreichischen Hochschulen. Dazu werden experimentelle methodische Ansätze auf Basis von 387.436 Beobachtungen (Publikationen und Förderprojekte,…

Diese Auswertung enthält zentrale Daten zu Themen im Bereich Studierende und Lehre, die aktuell in Österreich stark diskutiert werden, so auch im Rahmen der Erstellung der Analyse des Hochschulsystems durch…

Welche Effekte können durch Zusammenschlüsse oder andere Formen der Integration wie institutionalisierte Kooperationen von Hochschul- und Forschungseinrichtungen entstehen? Dieses Impulspapier (White Paper) sichtet die internationale Evidenz zu dieser Frage vor…

Im Expert Paper werden zentrale Thesen und strategische Maßnahmen zur Verbesserung der Steuerungsfähigkeit des österreichischen Hochschulsystems vorgeschlagen. Diese basieren auf einer Sichtung der Kernherausforderungen des österreichischen Hochschulsystems im kommenden Jahrzehnt…

Zur inhaltlichen Spezialisierung der Hochschuleinrichtungen in Österreich.

Ein kurzer Überblick über den komplexen rechtlichen Rahmen, der das österreichische Hochschulsystem regelt.

Wie verteilen sich Österreichs 77 Hochschuleinrichtungen geografisch, wie groß sind sie und wie hat sich das Hochschulsystem seit 1955 entwickelt?

Die Entwicklung der Hochschulstrategie 2040 ist eine günstige Gelegenheit, die Bedingungen für die Freiheit der Wissenschaft zu überprüfen.
Unibudget nur Teil der Rechnung: Welche Hochschulen braucht Österreich?
Gerade wegen Budgetzwängen drängen die Fortsetzung des Hochschuldialogs und die zügige Entwicklung und Implementierung einer zukunftsgerechten Hochschulstrategie.
FORWIT legt Analyse des Hochschulsystems vor
Mit der Analyse schafft der FORWIT eine wesentliche Grundlage für die Hochschulstrategie 2040 der Bundesregierung und gibt Denkanstöße zur ihrer Entwicklung mit.
Zum Status quo der Analyse des Hochschulsystems
Thomas Henzinger über Struktur und Ziele der Analyse des Hochschulsystems anlässlich des Kick-offs zur Hochschulstrategie 2040 durch Bundesministerin Holzleitner am 3. Dezember 2025.
Erstes Arbeitstreffen mit dem Sounding Board
Internationale Expert:innen bringen eine unabhängige externe Perspektive in die Analyse des Hochschulsystems des FORWIT ein und steuern Erfahrungen aus anderen Ländern bei.
FORWIT analysiert österreichisches Hochschulsystem im internationalen Kontext
Analyse wird eine zentrale Grundlage für die Entwicklung der Hochschulstrategie 2040 bilden; das international besetzte Sounding Board tritt zum ersten Mal zusammen.