Arbeitsgruppe

Wettbewerbsfähigkeit in FTI

Die Arbeitsgruppe widmet sich den Barrieren und leaky pipes im Transferprozess von Forschungsergebnissen in Wirkung.

Fokus

Unternehmen in den USA und China investieren deutlich mehr in Forschung und Innovation, um den digitalen und ökologischen Wandel voranzutreiben. Das hat dazu geführt, dass Europa in bestimmten Schlüsseltechnologien hinter den USA und China zurückliegt, wie die jüngsten Berichte von Draghi, Letta und Heitor belegen. Neben den industriepolitischen Maßnahmen führt die zunehmende Rivalität zwischen USA und China zu einem verschärften Wettbewerb, der die EU herausfordert, da sie nicht über annähernd vergleichbare Mittel verfügt.

Aber auch Indien hat in den letzten 10 Jahren stark in das Wachstum des IT-Sektors gesetzt und sich so in den Bereichen Technologie-Dienstleistungen und digitale Innovationen zu einem ernstzunehmenden und weiter aufstrebenden Mitbewerber entwickelt.

Für eine robuste Wettbewerbsfähigkeit – und damit langfristiges Wachstum eines Wirtschaftsstandorts – ist nicht nur die Innovationsfähigkeit bedeutend, sondern vor allem auch die Fähigkeit, Innovationen wertschöpfend zu verwerten. Die Performanceleistung Österreichs (lt. OECD, EIS, FTI-Monitor u.a.) zeigt in diesem Kontext eine Input-Output-Divergenz, d.h. die Ressourcennutzung erzielt nicht den erwarteten Erfolg. Bei der Wettbewerbsfähigkeit in FTI geht es primär nicht darum, alte Produkte und Dienstleistungen zu verwerten, sondern neue (Wissens-)Produkte zu generieren. Die zentrale Herausforderung liegt in der Skalierung, die eine Kombination aus technologischem Know-how, effizientem Produktionsmanagement und wirtschaftlicher Strategie erfordert.

Der FORWIT widmet sich diesem komplexen Zusammenspiel unter anderem durch die Sondierungsstudie „Science2Business“, die sich mit den leaky pipes im Innovationszyklus (sprich dem Transferprozess von der Forschung über die Anwendung in den Markt und dessen Impact) näher beschäftigt.

Details

Status
abgeschlossen

Laufzeit
01. Januar 2025 bis 31. Januar 2026

Grundlage
Arbeitsprogramm 2025

Mitglieder

Georg Kopetz

Vorsitzender

Philipp von Lattorff

Mitglied

Sylvia Schwaag Serger

Mitglied

Sonja Sheikh

Mitglied

Koordination

Alexandra Mazak-Huemer

Koordinatorin

Ergebnisse und Aktivitäten

Dokument  — 

Wettbewerbsfähigkeit in Forschung, Technologie und Innovation

Die Studie identifiziert mögliche Indikatoren für ein differenziertes Bild der Wettbewerbsfähigkeit Österreichs in Forschung, Technologie und Innovation anhand eines Stärken-Schwächen-Profils Österreichs bei Schlüsseltechnologien. Lei ...