Neujahrsempfang 2026: Arbeitstreffen mit Regierungsmitgliedern

Anlässlich der neunten Ratssitzung fand am 26. Januar wieder der traditionelle Neujahrsempfang des FORWIT in Räumlichkeiten des Parlaments statt. Zuvor trafen sich die Mitglieder der Ratsversammlung gemeinsam mit dem Geschäftsführer zu einem informellen Austausch mit Wissenschaftsministerin Holzleitner, Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer und Staatssekretärin Zehetner.

Tom Henzinger, Vorsitzender des FORWIT, betonte gegenüber den Regierungsmitgliedern neuerlich, dass ein rascher Abschluss des überfälligen FTI-Pakts 2027-29 dringlich sei, damit für die kommenden Jahre die finanzielle Sicherheit hergestellt werde. Bundesminister Hattmannsdorfer verwies auf die vor einer Woche veröffentlichte Industriestrategie der Bundesregierung und bat den FORWIT, bei der Implementierung dieses bedeutsamen Vorhabens der Bundesregierung zu unterstützen. Ministerin Holzleitner erklärte, dass sie den nun gestarteten Prozess zur Erstellung einer Hochschulstrategie 2040 als Reform verstanden wissen will, die Hochschulen fit für die Zukunft zu gestalten. Sie dankte dem FORWIT für die bisher geleistete Arbeit, gemeinsam mit dem dafür eingerichteten Sounding Board.

In der Diskussion betonte Henzinger die Relevanz von Forschung und Technologieentwicklung in vielen der Reformvorhaben der Bundesregierung und bot die Unterstützung des FORWIT an. Von den Ratsmitgliedern verwies Georg Kopetz auf die erforderlichen Rahmenbedingungen, die insbesondere für die Finanzierung von Deep Tech-Unternehmen relevant seien. Helga Nowotny verwies auf Österreichs Rolle in einem technologisch souveränen Europa. Abschließend wurde auch noch erörtert, wie die Bundesregierung bei dem im Regierungsprogramm unter dem Titel „Forschungsgovernance“ formulierten Vorhaben vom FORWIT unterstützt werden könnte.


Neujahrsempfang 2026

Beim anschließenden Neujahrsempfang fanden sich rund 100 Vertreter und Vertreterinnen aus Politik und allen Bereichen des österreichischen FTI-Systems. Den Grußworten der Regierungsmitglieder folgte eine eindringliche Rede von Sylvia Schwaag Serger. Schwaag Serger, die ihr Mandat beim FORWIT nach zehn Jahren Tätigkeit in österreichischen Beratungsgremien mit Ende März zurücklegt, warf einen kritischen, aber durchaus auch positiven Blick auf Österreichs Rolle in der Welt. Abschließend nutzten die Gäste die Gelegenheit zum Netzwerken und informellen Austausch.