SIP Talks
Intermediäre zwischen Wissenschaft und Politik
Wissenschaftliche Politikberatung in Österreich im internationalen Kontext
Politik und Wissenschaft sind wechselseitig aufeinander angewiesen, wobei intermediäre Organisationen diese Beziehung gestalten. In diesem SIP Talk wird die dabei wirkende Dynamik beleuchtet.
Während Politik die Förderung von Wissenschaft und Forschung als gesellschaftlichen Auftrag und zur Festigung der wirtschaftlichen Kapazitäten und Innovationskraft des Standorts zur Aufgabe hat, sind wissenschaftliche Evidenzen und Expertisen ihrerseits zentrale Instanzen für politisches Entscheidungshandeln. Politik und Wissenschaft stehen also in einem besonderen Verhältnis, aus dem sich intermediäre Organisationen entwickelt haben.
Im Rahmen eines Special Issue des fteval Journals mit dem Titel „Governing with Evidence: Councils, Advisory Systems, and haben die Herausgeber:innen einige spannende Aufsätze versammelt, aus denen sich interessante Beobachtungen zu dem Verhältnis von Wissenschaft und Politik ergeben. In diesem SIP Talk wird zunächst kurz darauf eingegangen. Anschließend wird ein Beitrag aus dem Special Issue vorgestellt, in dem die Geschichte der Forschungs- und Wissenschaftspolitik in Österreich neu erzählt wird. Konkret geht Rupert Pichler auf die Beratungseinrichtungen ein, die im Laufe der Zweiten Republik eingerichtet wurden, um die Bundesregierung hinsichtlich der Politikfelder Wissenschaft, Forschung, Innovation und Technologieentwicklung zu beraten.

