Zur 6. Sitzung und Klausur des Rates
Die sechste Sitzung der Ratsversammlung des FORWIT begann am Montag, den 26. Mai 2025 mit einem Arbeitsfrühstück, an dem auch drei Vertreter:innen der Bundesregierung teilnahmen. Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner, Bundesminister Peter Hanke und Staatssekretärin Elisabeth Zehetner lernten dabei die Ratsmitglieder des FORWIT kennen und nutzten die Gelegenheit, sich über die ambitionierten forschungs- und innovationspolitischen Ziele im Regierungsprogramm auszutauschen. Im Anschluss fand in den Räumlichkeiten des Parlaments die Präsentation des FTI-Monitors 2025 statt, an dem knapp 100 Personen aus allen Teilen des FTI-Systems den Ausführungen zur Analyse des FORWIT folgten.
Zweitägige Klausur in Baden
Im Anschluss zog sich die Ratsversammlung gemeinsam mit den Mitarbeiter:innen der Geschäftsstelle zu einer zweitägigen Klausur in ein Seminarhotel in Baden zurück. Neben Berichten zum Ausarbeitungsstand der beiden inhaltlichen Schwerpunktthemen – Studieren in Österreich (Leitung: Tom Henzinger) und Wettbewerbsfähigkeit in FTI (Leitung: Georg Kopetz) – wurde auch besprochen, wie sich der FORWIT in den kommenden Wochen angesichts zahlreicher Nennungen von verschiedenen Vorhaben im Regierungsprogramm, die in den Bereich Wissenschaft, Forschung und Innovation fallen, aktiv einbringen kann. Ein Hauptaugenmerk wird dabei auf die Analyse des Hochschulsystems zur Vorbereitung einer Hochschulstrategie 2040 zu lesen sein. Aber auch die rasche Erarbeitung von Empfehlungen für den nächsten FTI-Pakt, der bis Ende des Jahres von der Bundesregierung zu beschließen sein wird, hat hohe Priorität.
Impulse für Forschung, Innovation und europäische Vernetzung
Intensiv gearbeitet wurde auch zu den Themenbereichen Künstliche Intelligenz, Schlüsseltechnologien sowie Forschungssicherheit und wissenschaftliche Freiheit. Die Ratsversammlung diskutierte zudem die neuesten Entwicklungen im Bereich der europäischen Forschungspolitik, basierend auf dem Reflexionspapier der Bundesregierung zum nächsten Forschungsrahmenprogramm. Die weitere Vernetzung mit anderen Ratsformationen und Beratungsgremien – international als auch in Österreich – wird weiter forciert; und der FORWIT wird sich auch weiterhin für eine proaktive, europäische Perspektive auf FTI-Politik in Österreich einsetzen.
FORWIT
Claudio Schwarz
FORWIT/J. Zinner